header

IMG 20190717 WA0003

 

 

 

 

 

 

Teamfotbildung am 16.07.2019 

zum Thema „Mehrsprachigkeit- Sprachentwicklung und Förderung“
mit Dr. Julia Unger,
CCCSLP-Sprachtherapeutin, Lehrstuhl und Forschungsauftrag,
Uni New York/ USA

Hier finden Sie unsere Elternbriefe:

{rsfiles path="oeffentlich/Elternbriefe"}

Unser Haus mit seiner Ausstattung und der Außenspielfläche bietet zwei Kindergartengruppen, einer Kleinkindgruppe und den Vorschulkindern Raum zur Entfaltung und ist Kristallisationspunkt für verschiedenste Elterninitiativen.

Seit dem Jahr 1967 unterhält die Pfarrei Mariä Himmelfahrt Bad Neustadt einen Kindergarten in der Westlichen Außenstadt. Das Gebäude in der Hedwig-Fichtel-Straße 37 ist jetzt mit der Stadtlinie “Nessi” direkt zu erreichen. Im nahen Umfeld gibt es hauptsächlich Mehrfamilienhäuser, in denen gegenwärtig viele Aus- und Übersiedlerfamilien und ältere Menschen wohnen. Nebenan liegt ein kleiner Stadtpark mit Spielplatz.

Auszug aus der Konzeption: So begann es im Jahr 1966

 

Pfarrer Josef Wirth Kigasgründung zum 65.Geburtstag

Gründung Kindergartenstiftung

Ein großer Gönner und Unterstützer von Familien: Pfarrer Josef Wirth gründete anlässlich seines 65. Geburtstages die Kindergartenstiftung.

 

Abschied Pfr Josef Wirth und Bildstock

Josef-Bildstock

Zur Verabschiedung in den Ruhestand von Pfarrer Josef Wirth im September 1996 schenkt er uns den Josef-Bildstock.

 

Kindergartenumbau 2008

Der Kindergarten wurde in den vergangenen 40 Jahren gepflegt, renoviert und erneuert. Die letzte große Baumaßnahme fand 2008 statt (siehe Foto links). Das Gebäude wurde energetisch saniert, für die „Knirpse“ der Krippenbereich entsprechend ausgestattet, so dass der Kindergarten mit seiner Ausstattung und der Außenspielfläche heute 75 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren bietet. Die Einrichtung ist Kristallisationspunkt für verschiedenste Elterninitiativen. Qualifiziertes Personal leistet engagierte pädagogische Arbeit mit den Kindern.

Umbau 2008 Umbau Fenster 2008

 

Spielplatzerweiterung und Umgestaltung der Außenanlage 2014

...mit eigenem Spielbereich für die Kinder unter 3 Jahren.

Kiga20neu202

Öffnungszeiten

  • Montag bis Donnerstag:
    7 – 17 Uhr
  • Freitag
    7.00 - 16 Uhr
  • ausgenommen sind die gesetzlichen Feiertage.

Die Eltern legen die gewünschte Betreuungszeit für ihr Kind vor Beginn eines Kindergartenjahres verbindlich fest.

Die Schließzeiten sind im Interesse der Eltern möglichst gering gehalten. Der Kindergarten ist zwischen Weihnachten und Neujahr und an den beiden Faschingstagen geschlossen. In den Pfingstferien haben wir vier Tage und im August zwei Wochen Betriebsferien.

Schließtage 2019/2020

 Weihnachten 2019 23.12.2019 - 31.12.2019
 Fasching  
Pfingsten  
Sommer  
Weihnachten 2020  

BMFSFJ Logo867x421Unser Kindergarten Mariä Himmelfahrt ist seit März 2011 eine Sprach-Kita. Wir nahmen am Bundesprogramm Frühe Chancen Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration vom 01.03.2011 - 31.12.2015 teil. Für die geschaffene Halbtagsstelle wurde Frau Angelika Baumbach (Heilpädagogin) eingestellt. Ihre Aufgabenbereiche bestehen aus:

  1. Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung des Kita-Teams für alltagsintegrierte sprachliche Bildungsarbeit.
  2. Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung des Kita-Teams für die Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder
  3. Sprachpädagogische Arbeit mit Kindern

061815 BMFSFJ Kita SprachbildungIIAufgrund sehr positiver Erfahrungen wurde ab 01.01.2016 ein neues Bundesprogramm gestartet, voraussichtlich bis 31.12.2019, unter dem Thema: "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist"
(gefördert durch BMFSFJ www.bmfsfj.de und www.fruehe-chancen.de/sprach-kitas)

Unser Kindergarten Mariä Himmelfahrt nimmt an der Förderung des Bundesprogramms teil, denn alle Kinder sollen von Anfang an von den guten Bildungsangeboten profitieren. Die Gesellschaft, unser Familienbild hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Familien aus 12 Nationen begegnen sich bei uns, mit unterschiedlicher Kultur, Sprache und Werteverständnis. Durch unsere Arbeit geben wir den Kindern Struktur und Raum, um ein friedliches Miteinander zu lernen und zu leben.

Sprache ist der Schlüssel: Durch sie erschließen wir uns die Welt, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit.

Die Ziele orientieren sich an den Zielen des Bundesprogramms:

  • Die alltagsintegrierte, sprachliche Bildung zur Förderung der natürlichen Sprachentwicklung und die Unterstützung mehrsprachig aufwachsender Kinder.
  • In der inklusiven Pädagogik sollen Unterschiedlichkeit und Vielfalt, Wertschätzung und Anerkennung erfahren werden. Vorurteile, Diskriminierung und Benachteiligung werden kritisch hinterfragt. Bildung und Erziehung baut auf die Gemeinsamkeiten und Stärken der Kinder auf.
  • Eine vertrauensvolle und willkommen heißende Bildungs-und Erziehungspartnerschaft zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Familien ist notwendig, um Kinder ganzheitlich in ihrer Sprachentwicklung zu begleiten. Denn Sprachbildung findet zuerst durch Eltern und zu Hause statt. Die Sprach-Kitas beraten die Eltern, wie sie auch zu Hause ein sprachanregendes Umfeld schaffen können.

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
(Ludwig Wittgenstein 1889-1951)

Mit unseren altersspezifischen Konzepten berücksichtigen wir die Bedürfnisse der Kinder. Unsere Kinder sind einer Gruppe zugeordnet mit Bezugserzieherinnen.

Die Gruppengröße, Material und Ausstattung in den Räumen und der Tagesablauf sind dem Alter und dem Entwicklungsstand der Kinder angepasst.

Kleinkindbereich bis 3 Jahre

Die "Knirpse" (ab 1 Jahr) bilden eine eigene Gruppe. Die Umgebung ist altersentsprechend nach den Bedürfnissen und Entwicklungsphasen anregend gestaltet, um die kindliche Neugier und die Selbstständigkeit zu fördern. Die Kinder brauchen einerseits unsere liebvolle Aufmerksamkeit und Bestätigung in ihrem Tun, andererseits Struktur und Grenzen, um sich autonom entwickeln zu können.

Die Entfaltung der Sinne, den Körper erleben, Essen und Genießen, Schlafen und Träumen bilden die Grundlage für eine gesunde kognitive und körperliche Entwicklung. Der Spracherwerb wird durch das Verbalisieren der alltäglichen Handlungen, durch Singen und Reimen positiv begleitet. Die Bewegungsförderung unterstützt die einzelnen Entwicklungsschritte beim Krabbeln, Laufen lernen, Klettern…

Kindergartenalter

Auch hier werden alters- und entwicklungsgerechte Materialien bereitgestellt, um alle Sinne anzuregen. Die Kinder haben eine Bezugserzieherin. Sie beobachtet und bezieht die Kinder aktiv in die Gruppen- und Tagesplanung mit ein. Der Tag ist so strukturiert, dass aktive und ruhige Phasen sich abwechseln. Gemeinschaft erleben, Freundschaften schließen, den Umgang mit Konflikten lernen, sich in der Gruppe behaupten, Regeln einhalten, wiederkehrende Rituale, …. Dies gibt den Kindern Halt und Sicherheit.

"Vom ICH zum WIR"

Die Kinder werden in diesen Jahren immer selbstständiger und gestalten nach ihren Bedürfnissen aktiv den Tagesablauf mit. Sie werden selbstkompetent, kennen ihre Stärken und Schwächen. Wir unterstützen ihre positive Weiterentwicklung und wirken Entwicklungsrückständen entgegen.

Die Vorschulkinder

Die Vorschulkinder sind eine eigene Gruppe mit dem Ziel, den Übergang in die Schule bestmöglichst vorzubereiten und zu begleiten. Die altersintegrierte Sprachförderung und die phonologische Bewusstheit wird täglich praktiziert. Die Kinder lernen die Fähigkeit der Selbstregulation, d.h. mit Emotionen kontrolliert umzugehen. Ein soziales Miteinander, Konflikte friedlich zu lösen wird täglich gelebt. Sie trainieren spielerisch ihre Aufmerksamkeit willentlich zu fokussieren und Störreize gezielt auszubelenden.

Der Raum ist entsprechend ausgestattet und vorbereitet, damit die Kinder sich eigenständig organisieren, angefangenes zu Ende bringen, Ausdauer und Konzentration verfestigen. Dabei spielt die Projektarbeit eine wichtige Rolle. Neugierig sein, Bildung (sich bilden) macht Spaß! Den Kindern soll die Lust am Lernen und Denken vermittelt werden.

Die Kooperation mit der Grundschule wird gepflegt, um die Kinder auf den bevorstehenden Übergang und die Schule vorzubereiten.

Geschwisterliches Lernen und der Kontakt der verschiedenen Altersgruppen untereinander sind uns sehr wichtig. So ermöglichen und unterstützen wir Begegnungen z.B. während des Freispiels durch gegenseitige Besuche, bei gruppenübergreifenden Aktivitäten, beim Essen, im Garten, …

  • Von 7:00 Uhr bis 8:30 Uhr ist Ankommen in der "Roten Gruppe". Das Kind wird der Erzieherin übergeben.
  • Ab 7:30 Uhr öffnet der Kleinkindbereich und der Bewegungsraum zum Toben und Spielen.
  • 9:00 Uhr beginnt die pädagogische Kernzeit in den einzelnen Gruppen und die Fachräume sind besetzt.
  • Bis 9:00 Uhr sollten die Kinder gebracht werden. Im Morgenkreis wird gemeinsam gesungen, gebetet, der Tagesablauf besprochen. Die Kinder bringen eine Brotzeit von zu Hause mit.
  • Jede Gruppe hat einen festen Turntag, Geburtstage werden gefeiert, aktuelle Themen werden besprochen, der Jahresfestkreis wird behandelt und gelebt. Die Kinder können in ihrer Gruppe frei spielen, Kinder aus anderen Gruppen besuchen, an Projekten mitwirken oder beim Zubereiten des gesunden Frühstücks lebenspraktische Fähigkeiten erwerben
    Die Vorschulkinder treffen sich ab 9:00 Uhr zu gemeinsamen Aktivitäten.
  • Wir gehen täglich an die frische Luft.
  • Ab 11:30 Uhr gibt es warmes Mittagessen, welches vor Ort täglich frisch, mit Produkten aus der Region, gekocht wird.
  • Von 13:00 - 13:30 Uhr ist Ruhezeit- mit "Traumstündchen", "Ruhigem Spiel", Vorlesezeit, im Turn- oder Gruppenraum.

Gruppenübergreifenden Aktivitäten am Nachmittag, ab 13:30 Uhr

  • Bilderbuchbetrachtung, Märchen, Rollenspiel…
  • Arbeiten an der Werkbank
  • Singen, Klanggeschichten, Orff
  • Bildnerisches Gestalten
  • Experimentieren
  • Musik und Tanz
  • Draußen sein
  • Kochen und Kuchen backen

Projekte und Besonderes

  • Alle 14 Tage freitags fahren die Kinder ab 4 Jahren in den Wald.
  • Alle 14 Tage dienstags Pfarrbücherei für Kinder ab 4 Jahren, jüngere Kinder in Begleitung der Eltern, kostenloses Ausleihen von Büchern und Spielen.
  • Alle 14 Tage freitags gemeinsames Singen mit dem Dekanatskantor Matthias Braun für alle Kinder.
  • Als erste Einrichtung in unserer Region nahmen wir an dem Modellprojekt „Kinder philosophieren“ teil und führen es jetzt im Alltag fort: Mit Kindern „über Gott und die Welt nachdenken“, Fragen stellen und die eigene Meinung in Worte fassen - das sind Kernpunkte des Projekts.
  • Unser Kindergarten wurde im Jahre 2006 bereits zum zweiten Mal mit der Felixplakette für beispielhaftes musikalisches Wirken vom Deutschen Sängerbund ausgezeichnet.
  • Zusätzliche Förderung bei der Sprachentwicklung durch die Mitarbeit einer Heilpädagogin. Wir sind eine Sprachkita: " Weil Sprache der Schlüssel zur Welt"- werden gefördert durch das Bundesprogramm mit einer zusätzlichen Mitarbeiterin/ Heilpädagogin. Zentral ist die altersintegrierte sprachliche Bildungsarbeit, die fachliche Beratung und Unterstützung des Kita-Teams,Zusammenarbeit mit den Familien sowie der inklusiven Pädagogik.
  • Wir besitzen ein Qualitätsmanagementsystem und eine Konzeption, die ständig weiterentwickelt und den aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen angepasst werden.

Miteinander spielen, lernen, lachen, leben, glauben....

Unser Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung, in der sich Kinder und Eltern mit ihren unterschiedlichen Lebenssituationen angenommen und wohlfühlen sollen. Eltern und Kinder aus verschiedenen Ländern besuchen unsere Einrichtung-eine Vielfalt, die bereichert. Wir achten und respektieren die verschiedenen Kulturen und Religionen.

Das christliche Gottes- und Menschenbild, unsere Werte, der christliche Jahresfestkreis und die kirchliche Trägerschaft prägen unsere Arbeit. Die zentrale Aufgabe ist es, ein friedvolles Zusammenleben zu fördern und erfolgreich zu integrieren, die deutsche Sprache zu lernen, Werte zu vermitteln, Entwicklung zu fördern, Gemeinschaft zu leben, vertrauensvoll mit den Eltern zusammen zu arbeiten.

Wir setzen uns für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien ein. Bei uns wird kein Kind aus finanziellen Gründen von Projekten ausgeschlossen. Aus dem Glauben heraus gilt unser Engagement besonders belasteten Familien, benachteiligten Kindern, Menschen in Krisensituationen. Wir sehen uns als familienunterstützendes Netzwerk.

Unser Haus mit seiner Ausstattung und der Außenspielfläche bietet Kindern im Alter von 1-6 Jahren Raum zur Entfaltungn und ist Kristallisationspunkt für verschiedenste Elterninitiativen.

Unser qualifiziertes Personal leistet engagierte pädagogische Arbeit. So gibt es altersspezifische Konzepte vom Kleinkind bis zum Vorschulkind, so z.B. für die Krabbelgruppe am Nachmittag (einmal pro Woche) für Eltern und Kind.

Eltern können für ihr Kind tageweise ein warmes Mittagessen bestellen, das täglich frisch in der Einrichtung mit regionalen Produkten zubereitet wird. Der Speiseplan ist abwechslungsreich und altersentsprechend gestaltet. Die Kosten hierfür werden extra berechnet.

Erziehungsarbeit ist Beziehungsarbeit

Verlässliche und vertrauenswürdige Bezugspersonen sind für die Entwicklung im Kindes- und Jugendalter von großer Bedeutung. Deshalb sind die Kinder bei uns einer Stammgruppe zugeordnet. Unsere Fachräume tragen dazu bei, die Talente der Kinder individuell zu fördern und unser neugestaltetes Außenspielgelände bietet zusätzlich Möglichkeiten zur Bewegung "unter freiem Himmel" für die unterschiedlichen Altersgruppen.

Sie erleben einen strukturierten Tagesablauf und bekommen ein altersspezifisches, umfangreiches Angebot. Das Leben im Spiel begreifen - Alles, was ein Kind tut, ist Spiel, es ist die aktive und direkte Auseinandersetzung mit der Umwelt. Deshalb nimmt das Spiel im Kindergartenalltag den größten zeitlichen und räumlichen Stellenwert ein.

Wir sind seit 2011 Sprach- Kita. Unsere Einrichtung wird zusätzlich gefördert von der Bundesregierung durch eine Sprachfachkraft. Die Handlungsfelder sind alltagsintegrierte Sprachbildung, Inklusion und die Zusammenarbeit mit den Familien. Vorrangig werden Kinder unter 3 Jahren in ihrer Sprachentwicklung unterstützt und vorallem Kinder, die mehrsprachig aufwachsen. Die Vielfalt der Kulturen, der Sprachen, der unterschiedlichen Entwicklungsverläufe von Kindern fordert heraus und braucht entsprechende pädagogische Konzepte und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten.

Jedes Kind ist für uns einzigartig und gestaltet aktiv den Kindergartenalltag mit. Wir beobachten und erkennen seine Stärken und wirken Entwicklungsverzögerungen entgegen und erstellen entsprechende Förderkonzepte. Wir fördern die Basiskompetenzen des Kindes, kooperieren mit Fachdiensten und der Grundschule, damit der Übergang in die Schule gelingt.

Unser pädagogisches Konzept ist ausgerichtet nach dem BEP, beinhaltet alle Bildungsbereiche und basiert auf der Beobachtung des Entwicklungstandes und den Bedürfnissen der Kinder. Bildungsprozesse vollziehen sich während des gesamten Kindergartenalltags. Sie sind nicht begrenzt auf didaktische Angebote der Erzieherin oder gezielte Beschäftigungen.

­